Neues ……

…….. auch wenn das meiste nicht mehr ganz so neu ist 🙂
Ich freu mich total über unsere Kleinigkeiten in die richtige Richtung.
Nach dem abgesoffenen Keller (mehrmals *grmpf*) dachten wir uns was soll´s wird ein Raum eben Hundeschwimmbad!
Schwupp-Diwupp. Jetzt haben meine Hunde also einen eigenen Pool. Eine Heizung ist bestellt, so steht dem Badespaß auch im Winter nichts im Wege!

Dann hatten wir das große Glück, mal ins Filmgeschäft schnuppern zu dürfen und was soll ich sagen- es macht uns mega Spaß und ich freu mich sehr auf das Endergebnis

Außerdem spielen wir gerade den Sitter für Parson Russell Grusel und Mops Lola, also ist hier wieder Leben im Haus 😉

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Schreckgespenst – Sicherheit

022 Große E-Mail-AnsichtOb Schwimmweste, Maulkorb, Schleppleine, Geschirr und Co. Was haben diese Dinge an sich, dass sich so viele dagegen sperren?

Es juckt mich mal wieder in den Fingern, denn zugegeben es ärgert mich schon etwas …..

Standardspruch :“ Also meiner braucht das nicht. Wieso muss dein armer Hund es eigentlich tragen?“

Mein erster Gedanke ist dann immer : „Wieso müssen sich eigentlich die Hundehalter rechtfertigen, die auf Sicherheit gehen?“

Wieso muss ich mich rechtfertigen, wenn ich meinen Hund mit Schleppleine absichere, weil er nun einmal noch nicht ganz wildrein ist?

Oder wieso eine Schwimmweste, weil es einfach gesünder und sicherer ist? Oder, oder ,oder?

Dann erklärt man wieso und es kommen sofort tausend Gegenargumente wieso er es nicht tut. „man vertraue seinem Hund mehr“, „man manage das eben“,  „er müsse sich auch wehren können“

 

Also hier mal so meine Meinung dazu – Wenn es der Sicherheit von meinem Hund, mir oder anderen dient, ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, diese Möglichkeit zu nutzen. Sollte man wenigstens meinen.

Aber anscheinend gibt es immer einen Grund , wieso xy seinen Hund nicht angemessen sichert.

Also hier mal ein paar Gründe, die bei weitem nicht alle sind ich bringe nur einige wenige Beispiele :

Für eine Schleppleine:

  • Training für einen sicheren Rückruf möglich
  • Waldspaziergang trotz Jagdambitionen
  • sie verhindert ein unkontrolliertes Begrüßen von fremden Personen/Hunden
  • sichert einen ängstlichen Hund ab

Für einen Maulkorb:

  • Der wohl wichtigste : er dient der Sicherheit der  Mitmenschen und anderer Tiere!
  • soziales Lernen möglich ohne eine Gefahr darzustellen
  • Vermeidung von Stresssituationen, weil ich mich nur noch auf zum Beispiel den Tut nix konzentrieren muss der in uns rein gerannt kam, denn von meinem geht keine Gefahr mehr aus
  • usw.

Für eine Schwimmweste:

  • Sicherheitsfaktor
  • Gesundheit – Schlechter Schwimmstil durch : HD,ED, Schafshals, Cauda Equina usw.
  • Schwimmanfänger um den richtigen Stil zu erlernen und die Muskulatur schonend aufzubauen.

 

Die Listen kann man wirklich noch massig ergänzen.  Für die die es nicht anziehen wollen, bitte , dass müsst ihr entscheiden, ihr müsst euch mir nicht erklären, aber akzeptieren, dass ich mich für diese Hilfsmittel entschieden habe, nachdem ich alle Fürs und Wieders abgewogen habe 🙂

 

Bad Boys

Ein neuer Bad Boy begleitet uns. Cole – nach dem mehr oder weniger Bösewicht von Charmed.

Sein Geburtsname ist Ullrich vom Teufelsjoch und er ist – Na, ein Australian Cattle Dog, was auch sonst 😉

Cole ist hier bereits nach einer Woche ein vollwertiges Mitglied, den jeder hier mag. Ein kleiner Sonnenschein, der die drei F´s zu seinen Lebensmotto macht : “ Frei, fröhlich, frech!“ Noch viele Baustellen was die Erziehung angeht aber das Herz am rechten Fleck.

Damit wären die Bad Boys dann zu viert 🙂

Ullrich vom Teufelsjoch alias „Cole nach Cole Turner aus Charmed

Cole6Cole_turner

 

Ridick vom Teufelsjoch alias „Ridick „nach dem Film-Antihelden Richard B. Riddick

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The Crow vom Teufelsjoch, nach eben den besagten Film The Crow 😉

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Qolermers Cinderella´s Ranch alias „Blade“ nach dem Vampirjäger

489 Große E-Mail-Ansichtblade

Ja ein Schwäche für Bad Boys kann ich nicht verleugnen 😉 Wenn auch nur in Hinsicht auf den Namen.

 

 

Vorwärts, rückwärts, seitwärts ,ran…..

…das leben klingt wie ein Tanz. Und ist noch viel komplizierter mit jeder Menge auf und ab. Tollen Momenten, Pleiten, Schicksalsschlägen und eben alles was man braucht oder eben auch nicht.

Die letzte Zeit war bei uns wieder einiges los, Gutes, Schlechtes, Hektisches – wie es eben so ist 😉

DogDance-Fun-Turnier Dortmund

Anfang Mai war neben der Ausstellung in Dortmund auch unser erstes DogDance Turnier in diesem Jahr.
Wie immer haben die DoDogs einen tollen Job gemacht. Nichts was nicht ging , man musste nur fragen, so wurde ich wild dazwischen geschoben, da ich ja nebenbei noch Crow ausstellte 😉
Ein wirklich tolles entspanntes Turnier trotz Messe, sowas ist sehr selten.

Crow hatte seinen ersten Fun-Beginner-Start und fegte wie eine Hummel durch den Ring, aufmerksam , wuselig wie er halt so ist. Ich bin wirklich begeistert von ihm, sportlich bringt er so viel Fokus mit und hat einfach immer Freude an der Arbeit mit einer hohen Eigenmotivation.

Beim Lucky Dip haben wir noch schön den Ring bekekst und einfach nur Atmosphärentraining gemacht

Ridick war beim Funstart noch irgendwie total drüber. Der Bub wollte mehr als ich und so mussten wir uns etwas finden – Frauchen ist doch nicht so schnell wie er 😉

Sein Lucky Dip start lief dann wieder richtig gut, da war der Dampf dann raus 😉
Ich bin gespannt wie er sich weiterentwickelt, da ist sehr viel Potential im Hund.

Er will und  er kann jetzt muss ich das nur gescheit nutzen 😉

Rose, war einfach nur Zucker, sauber solange ich auch deutlich und klar war. Sie will es richtig machen und schwammige Signale führt sie einfach nicht aus, wenn ich schon nicht weiß was ich will- woher soll sie es dann wissen – grins –

Die Königin eben ❤ Beim Lucky Dip ebenfalls nochmal den Ring schön gefüttert und nun üben wir mal eine richtige Choreo.

 

 

Seminar bei Canisports

Mit Blade im Schlepptau meine erste Fahrt mit Hund im Zug. Wow, war ich nervös. Dann 1 Stunde vor Abfahrt- Unwetter , die Kanalisation packt es nicht und alles läuft ins Haus – Jippieh, also weg fahren und alles überschwemmt lassen. Mama bescheid gegeben neben dem Rudel sitten, bitte noch das Haus retten.

Also ab in den Zug, warm voll, laut und ein echt toller Blade, der sich richtig gut benommen hat.

13528421_1547931978847729_3825796099436253473_oBis auf 2-3 Fauxpas, die bei weitem nicht mal im Ansatz die Ausmaße hatten wie früher seine Tobsuchtsanfälle, war er BOMBE.
In Kassel hat er mich noch vor betrunkenen pöbelnden handgreiflich werdenden Herren beschützt, die ihn recht schnell ernst genommen haben, als ich tatsächlich den Maulkorb ausziehen musste, denn sonst hätte ich wirklich ein Problem bekommen, Dann aber nicht mehr, und auch da hat er es beim starren stehen und sehr deutlichen knurren belassen ohne wirklich auszuflippen und ja, ich bin ihn sehr dankbar für seinen Einsatz um mich zu schützen – denn die Geschichte war sehr eng für mich ! -Schnulli-Bulli-Bladolich – Ich hab dich lieb Du mein Heldenhund
Wir haben deutlich unsere Baustellen gesehen und noch deutlicher unsere Erfolge in der kurzen Zeit. Long way to go – aber es wird.

Wirklich tolle Teams kennen gelernt auf deren Entwicklung ich mich sehr freue.

 

Eine Woche Später – nächstes Seminar bei Nina von Canisports

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in mega tolles… wenn auch sehr nasses…. Obedience-Wochenende mit Nina und  Jenny von Canisport liegt hinter uns.
Es stand ganz unterm Stern meiner Youngster und so haben die prüfenden Augen auf Rose, Ridick, Magic und Crow geruht.
Hunde sind bombe, Fehler liegen bei Frauchen, weil sie sich nicht an die eigenen Regeln hält 😉 wer hätte was anderes erwartet *grins*
Die Basics der 4 sitzen richtig gut, das Fundament steht also und wir können uns nun bedenkenlos weiter wagen in der Ausbildung.
Ridick hat gezeigt dass er alles richtig machen will und mich abstraft, wenn ich undeutlich werde. Rose genauso 😉 Muss in der Familie liegen. Crow hat sowieso Power für 4 Hunde und will eigentlich die ganze Zeit alles für ein Lob tun und Magic hat gezeigt, dass auch Corgis eine schicke Fußarbeit laufen können.
Danke für das tolle WE auch an den Verein Hundefreunde Bad Hersfeld, die uns so wunderbar versorgt haben.
Also auf zu neuen Zielen!

Ausstellung Erfurt

BOB„Nein ich will nicht fahren!“ – „Wir haben es vor Monaten gemeldet und bezahlt, jetzt fahren wir auch!“

So das typische Gespräch, besonders nach den letzten Wochen, wo hier so viel kaputt gegangen ist und wir wirklich weder die Nerven noch die Zeit und schon gar nicht das Geld haben rumzueiern.

Gut klar es war schon lange bezahlt und ein Katzensprung von uns, also gegen meine Laune hin.

Zeitplan , nicht vorhanden, eintrudeln und schauen wann man dran ist – super, also schon genervt rein in die Halle, dann gab es Organisationsprobleme, also noch ins Meldebüro – „Oh, doch nichts!“ Also wieder zurück zum Ring , waren ja gleich dran.
Ich genervt, Hunde genervt und ab mit der Krähe in den Ring.
Zu meiner Überraschung und großen Freude, ein sehr entspannter Richter, sehr ruhig, sehr sorgsam. Alles anfassend , jede Proportion kontrollierend.
Es hat mich angenehm überrascht, nach den Kontaktscheuen Richtern die ich in Dortmund beobachtet habe, in Erfurt fast ausschließlich Richter beobachten zu können die tatsächlich mit Ruhe und alles anfassen und  anschauen ihr Urteil fällten. Nicht nur in unserem Ring auch in den Nachbarringen, war es das selbe Bild.

Crow, bekam in der Jugendklasse ein V2 und ich muss gestehen der V1 konnte auch laufen ein toller Rüde, der mehr als verdient vorne stand.

Dann wieder etwas Hektik, Ridick war gleich in der nächsten Gruppe dran.

Wieder Ruhe und Sorgfalt beim Richter. und dann meine Überraschung Ridick Sieg und V1 – WOW.

Dann etwas Luft, bis Rose dran war und als dann sie ihre Klasse gewann war ich wirklich happy, super die Bewertungen für die ZZL haben wir also zusammen!

Dann ging es um die Titel, und Rose wurde tatsachlich Landessiegerin Thüringen 2016 – , also dann noch Ridick den Landessieger machte war ich schon nur noch still und ungläubig.

BOB1Und schon wurde es hektisch, mal wieder der Lauf ums Best of Breed, ich stand mit Ridick noch im Ring, also musste Eike komplett überrumpelt mit Rose laufen.
Noch perplexer war er als Richter Moore aus Australien ihm die Hand gab und unser Röschen tatsächlich das Best of Breed gewann. Kurz darauf ging noch das BOS an Ridick- wow, ich war überwältigt.

Und Eike sehr stolz auf seine Königin 😉

Danach war wieder Chaos angesagt, die Zeitpläne stimmten nicht, Paarklasse verschon sich weit nach hinten, ich stand gut 45 Minuten mit den anderen Teams im Vorring. Ridick musste danach noch ganz dringend und so hätte ich fast mit Rose das Best of Group 1 verpasst. Wo wir unter ferner liefen dabei waren, aber trotzdem war es mal nett dabei gewesen zu sein.

Dann hätten wir eigentlich eine Termin beim Augenarzt gehabt, der ist aber 3 Stunden früher Heim und so war ich wieder genervt, denn dieses hin und her gehetzt bei der Lautstärke war weder für mich und schon gar nicht für meine Hunde schön.

Glücklich bei den DogDancern einen Sitter für meine Krähe gefunden zu haben, sonst wäre es wirklich beschissen eng geworden.

Alles in allem war Erfurt recht schön, wir waren in der Pause draußen laufen, das ging dort gut, und die Ringe waren nicht so winzig sondern angenehm. Wie gesagt, war ich angenehm überrascht von den Richtern die ich gesehen habe, und habe tatsächlich 3 Richterberichte die ich so auch mit den Schwächen meiner Hunde sofort unterschreiben würde. Denn die haben sie wie alle anderen und Richter Moore hat sie auch wirklich entdeckt, aber ebenso ihr Stärken die ich zu schätzen weiß.

Ich hatte sehr nette Gespräche und hab einige tolle Hunde kennen gelernt, ich habe mich sehr über unseren Erfolg gefreut, aber meine Grundeinstellung zu Ausstellungen ändert es nicht. Sie sind laut, bedeuten enorm viel Stress für die Hunde und für mich.
Es gehört nun mal dazu, aber wie schon beim letzten mal erwähnt : „Mein Herz schlägt für den Sportring“ und da wird es auch immer bleiben.

 

 

Als Bremse ungeeignet ;)

335 Große E-Mail-AnsichtDas erste mal nach meinen Außenminiskusriss joggen gewesen.
Rose, Ridick und Crow an den Bauchgurt.
„Warum hattest du die eigentlich nur einmal zusammen vors Rad gespannt?! “
Der erste Kilometer schön steil bergauf.
„Hey für ohne Training packst du das aber voll locker! Und warum hast du die nochmal nie wieder zu dritt angespannt, die funktionieren doch wie ein Uhrwerk, schön gleichmäßig wie mit Tempomat Schulter an Schulter, Kommandos gut annehmend – TOP!“
Kilometer 2 Lunge brennt etwas,Knie fühlt sich wie Wackelpudding an tut aber nicht weh –
„Yeah!“
Steigung lässt nach.
„Funktioniert besser als gedacht , allerdings ein komisches Laufgefühl! Naja warst lang nicht mehr laufen, vielleicht liegt es auch an den Turnschuhen“
Kilometer 4 Strecke wird gerade.
„Wer hätte gedacht dass ich es bis hier aushalte – OH! Ich weiß wieder wieso ich sie nur einmal zu dritt angespannt hatte :O !!!!!!!!
Tempomat ja, aber der ist genormt, bergauf mussten sie mich mit wuchten, jetzt nicht mehr. !“
Nächsten Kilometer mit bremsen und nicht laufen verbracht, gut trainiert andere Muskeln auch nicht schlecht, auch wenn das Knie das gerade nicht toll findet.
Letzter Kilometer,
„Den Berg musst du ja auch wieder runter!“
Hunde abgeleint,
„Ohne Supermancape mach ich das nicht!“
Erkenntnis : Knie hält, Lunge meint ich hab nen Schaden, Hunde finden mich als Bremse suboptimal, aber die Drei Teufel funktionieren echt Bombe!

Kämpfen, hoffen, tanzen ,LEBEN!!!

Einige haben Jokers Krankheitsverlauf mitbekommen. Die Krebsdiagnose vor 4 Jahren, die 3 riesen Op´s bei denen ihm mehrer Muskeln komplett entfernt worden.
Der Schock, als er so weit gestreut hatte, dass alles weitere keinen Sinn mehr hatte.
Die Entscheidung es zu nehmen wie es ist, ihn nicht noch mehr mit Medikamenten und co. zu quälen, von denen er so schlimm erbrochen hat und so verwirrt war.
Die Prognose ihn nur noch wenige Monate an unserer Seite zu wissen.
Ja, es gibt Tage an denen er sich nicht so wohl fühlt, sich aus dem Rudel zurückzieht und sich einen ruhigen Platz im Haus sucht.
Ja wenn ich ihn massiere und wieder einen neuen Knoten finde, bricht es mir das Herz
und JA!!!! wir genießen jeden Tag, den aus Monaten hat er Jahre gemacht und dafür bin ich unendlich dankbar.
Dankbar weiter mit ihm durchs Leben zu tanzen solange es uns gemeinsam vergönnt ist.